Siebente Erfurter DenkNadel

Die siebente DenkNadel wird am 27.01.2012 um 15 Uhr übergeben. Der Standort befindet sich an der Johannesstraße 98. Das damalige Grundstück Johannesstraße 98/99 gilt als Ghettohaus. Die fünfköpfige Familie Cohn lebte hier zwangsweise. Max Cohn sowie seine Kinder Helmut und Rosemarie wurden denunziert, daraufhin verhaftet und deportiert.

Am 9. November 2009 wurden die ersten vier DenkNadeln installiert, im November 2010 und im November 2011 folgte jeweils eine weitere. Die Kunstwerke weisen auf Einzelschicksale an den Lebens- bzw. Wirkungsstätten Erfurter Juden hin, und sie kennzeichnen Orte, die exemplarisch für die Verfolgung, Vertreibung und Vernichtung von Juden und Jüdinnen durch ihre Erfurter MitbürgerInnen stehen.

Orte und Biogramme
In dieser Rubrik werden die erinnerten Personen kurz vorgestellt. Der "Arbeitskreis Erfurter GeDenken 1933 - 1945" hält weitere Informationen bereit. In der Begegnungsstätte Kleine Synagoge können Sie Einsicht in die Kurzbiographien weiterer Erfurter Opfer der Shoah nehmen, um einen eigenen Vorschlag für eine DenkNadel einzubringen. Wegen der Vielzahl der Möglichkeiten sollten Sie sich mit dem Arbeitskreis in Verbindung setzen: Hinterlassen Sie bitte eine Nachricht in der Begegnungsstätte oder in unserem E-Mail-Postfach.
Einen Flyer zu unserem Projekt "Namen - Orte - Schicksale" erhalten Sie in der Begegnungsstätte Kleine Synagoge. Er ist als Informations- und Lehrmaterial geeignet.

 

» Audio-Feature Radio F.R.E.I.

» Erfurt.de: Aktuelle Meldung vom 10.11.2009

» Erfurt.de: Aktuelle Meldung vom 09.11.2010

» Erfurt.de: Aktuelle Meldung vom 10.11.2011

» TA: Aufstellung der DenkNadel im November 2011

» Im Stadtplan anzeigen